Tine Luzia Marquard Heilpraktikerin (für Psychotherapie)
Tine Luzia MarquardHeilpraktikerin (für Psychotherapie)

Regelmäßige Workshops

Aufstellungen in der Gruppe finden in regelmäßigen Workshops statt.

Die Termine dafür finden Sie hier:

 

 

 

Ablauf des Familienstellens in einer Gruppe:

 

Bei den Gruppenaufstellungen bilden wir Familiensysteme mittels Repräsentanten ab.

 

In aller Kürze erklärt:

Wir arbeiten in Gruppen von ca. 10-15 Personen – meist in ein- oder zweitägigen Workshops, in einem größeren Raum, um Platz für die Aufstellung zu haben.


Einige Teilnehmer haben ein Thema/Anliegen, an dem sie arbeiten wollen.

 

Wir starten mit einem Patienten und seinem Anliegen mit einem kurzen Vorgespräch, in dem der Patient kurz für die Gruppe darstellt, worum es bei ihm gehen soll.  Die Details habe ich mit dem Patienten bereits im Rahmen der Therapie und der erfolgten Vorgespräche erörtert, nur das notwendige wird in der Gruppe besprochen.
Der Patient sucht nun aus der Gruppe Personen aus, die jeweils als Repräsentant für ihn selbst, seine Eltern, ggfs. Geschwister, Vorfahren oder weitere wesentlich beteiligte Personen fungieren. Dann stellt er die gewählten Repräsentanten  – nach seinem inneren Gefühl -  im Raum auf.
Danach schaue ich als Leiter gemeinsam mit dem Patient zunächst auf dieses erste  „Bild“. Raumanordnung und innere Zustände der aufgestellten Personen spiegeln das innere Bild des Patienten über das Beziehungsgeflecht der Familie wieder. Aus ihrer Position heraus können die Stellvertreter Gefühle und Gedanken entwickeln, die denjenigen der repräsentierten Personen aus dem Familiensystem des Klienten entsprechen. Dieses Phänomen wird als „repräsentierende Wahrnehmung“ bezeichnet.

Durch geeignete Lösungs-Dialoge und -Rituale  werden unter anderem in Folge die kindlichen Überlebensstrategien deutlich gemacht:  wie z.B.  Identifikationen und Tragen für die Eltern.
Durch einen Lösungsprozess kann der Patient kognitiv und emotional wahrnehmen, welche Bewältigungsstrategien er unbewusst hatte und warum sie scheitern mussten. Ein solcherart prozessorientiertes Familienstellen ermöglicht dem Klienten insbesonder die Ablösung von den Eltern, die Versöhnung mit den Eltern, mit dem Schicksal, mit sich selbst.

 

Die durch die emotionalen Prozesse  gewonnene innere Freiheit ermöglicht es, in einem neuen Miteinander neu auf das eigene Leben zu schauen.

Die gewonnen Erkenntnisse und neuen Handlungsoptionen können in die Arbeit des weiteren Therapie-Prozesses einfließen.

 

Hier finden Sie uns

Cheerhorn-Therapie

Tine Marquard

Heilpraktikerin (für Psychotherapie)
Schierhorner Allee 51e
21271 Hanstedt